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Kaffee und mehr
Es gibt weltweit etwa 60 Arten von Kaffeepflanzen von denen die bedeutensten der Arabische Kaffee (meist für Espresso), der Robusta-Kaffee und der Liberia-Kaffee sind.
Der Strauch bzw. kleine Baum wird durchschnittlich zwei bis sechs Meter hoch, trägt glänzende grüne, eiförmige Blätter, die nach etwa drei bis fünf Jahren abgeworfen werden.
Er bringt weiße, duftende Blüten hervor, blüht aber leider nur wenige Tage.
Auf Arabica enfallen etwa 74 Prozent der Weltproduktion an Kaffee, 24 Prozent auf die Robusta-Pflanze, die restlichen vorwiegend auf den Liberia-Kaffee.
Die großen Plantagen, auf denen die Roh-Früchte zu trockenen Kaffeebohnen verarbeitet werden sind fest in der Hand großer multinationaler Firmengruppen.
Etwa 70 Prozent der Weltproduktion an Kaffee werden von nur 10 Firmen kontrolliert.
Im Ursprung war die Kaffeepflanze ein Baum der bis zu sechs Meter Höhe erreichen konnte. Da eine Ernte der Fichte in der Krone des Kaffeebaumes jedoch sehr schwierig war züchtete man die Pflanze auf eine Strauchhöhe von 2 bis 3 Meter herunter.
Die Kaffeepflanze wächst am besten in der Äquatorialzone, denn sie benötigt viel Wärme und den tropischen Regen. Eine junge Pflanze blüht erst nach drei Jahren zum ersten mal, danach kann man sie im Normalfall etwa 30 bis 60 Jahre lang abernten.
Die Anbaumethoden wurden im Laufe der Zeit kaum gerändert. Ein Drittel der Welternte an Kaffee wird auf Plantagen von mehreren 100 Hektar angebaut. Etwa die Hälfte auf Plantagen mit einer Größe von 2 bis 20 Hektar.
Die meisten auf den Plantagen eingesetzten Arbeiter sind schlecht entlohnte Saisonarbeiter. Sie ernten täglich zwischen 30 und 60 Kilo Kaffeekirschen ab.
Gleich nach der Ernte müssen die Kaffeekirschen aufbereitet und wietrverarbeitet werden. Am weitesten verbreitet ist hierbei die sogenannte "nasse Aufbereitung". Hiebei werden die Beeren zuerst zerquetscht, das Fruchtfleisch löst sich dann und kann leicht entfernt werden. Die Bohnen werden anschließend in großen Behältern fermentiert, danach gewaschen und getrocknet. Die Röstung findet aus Frischegründen erst im Bestimmungsland des Kaffees statt.
Autor: Christian Reder
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