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Informationen über Tiere

Das Reich der Tiere

welch ein großes Thema :)

Wissenschaftler bemühen sich seit Hunderten von Jahren, die Natur und speziell das Tierreich zu systematisieren, also in eine logische Ordnung zu bringen. Dazu gab es im Laufe der Zeit unterschiedliche Denkansätze, bis der schwedische Wissenschaftler Carl von Linné mit seiner Form der Systematisierung im 18. Jahrhundert den internationalen Durchbruch schaffte. Linné schuf die Basis der Taxonomie (Einteilung von Dingen und Organismen in der Natur) durch seine binäre Nomenklatur.

Im Wesentlichen basiert die binäre Nomenklatur darauf, dass alle Lebewesen einen lateinischen Doppelnamen erhalten, der sich aus Gattung und Art zusammensetzt. Linne bediente sich bei der Einteilung der Lebewesen der Morphologie, d.h. er beurteilte die Lebewesen nach ihrer Gestalt, Form, Struktur und Entwicklung im Laufe ihres Lebens. Auf dieser Grundlage besteht bis heute folgendes Einteilungsschema:

  • Stamm
  • Klasse
  • Ordnung
  • Familie
  • Gattung
  • Art

Man kann weitere Differenzierungen in Unterklassen, Unterordnungen etc. vornehmen und auf diese Weise Verwandtschaftsverhältnisse zwischen verschiedenen Arten mit ähnlichen Merkmalen verdeutlichen. Wissenschaftler perfektionieren dieses System bis in die heutige Zeit.

Bestimmte Klassen und Arten innerhalb des Tierreiches haben für den Menschen eine besondere Bedeutung erlangt. Dazu zählen:

  • Säugetiere ( z.B. Hund, Katze, Pferd, Haustiere, Wildtiere)
  • Vögel
  • Fische
  • Reptilien
  • Spinnen und Insekten
  • Käfer
  • Lurche
  • Weichtiere

Viele Tierarten leben mit ihren Besitzern in enger häuslicher Lebensgemeinschaft oder werden als Hobby gehalten. Züchter haben mittels gezielter Auslese dafür gesorgt, dass es diese Tierarten in vielen Rassen gibt und diese dem sozialen Umfeld des Menschen angepasst sind. Dazu zählen Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde, Meerweinchen, Fische, Vögel und andere Tierarten. Andere dienen als Nutztiere in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen (Rinder, Schweine, Fische, Geflügel). Auch als Schädlinge in der Land- und Forstwirtschaft bzw. als Parasiten und gefährliche Krankheitsüberträger haben einige Tierarten Bedeutung erlangt (Käfer, Würmer, Milben, Flöhe, Zecken usw..)

Tiere gibt es in nahezu allen Lebensbereichen des Menschen. Viele Wissenschaftler meinen, dass der Mensch auf Grund seines Aufbaus, seiner Struktur und Entwicklung eigentlich auch zum Tierreich gezählt werden müsste, wenngleich er sich durch sein hochentwickeltes Denken doch in besonderer Weise hervorhebt.

Autorin: Katrin Sabisch

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     :::  Erstellungsdatum: 18.01.2005, 15:58:51  :::  Aktualisierungsdatum: 15.08.2005, 15:45:17